Spin­del­wis­sen

Dreh­durch­füh­rung

Eine Dreh­durch­füh­rung ermög­licht Flui­den (Gasen, Flüs­sig­kei­ten) den abge­dich­te­ten Über­gang zwischen einem fest­ste­hen­den Körper und einem rotie­ren­den Körper, oder zwischen gegen­ein­an­der rotie­ren­den Körpern.

Ausfüh­run­gen

Dreh­durch­füh­run­gen können einflu­tig (einka­na­lig) oder mehr­flu­tig (mehr­ka­na­lig) sein. Einfa­ches Beispiel einer einflu­ti­gen Dreh­durch­füh­rung ist der Garten­spren­ger, im Über­gang zum rotie­ren­den oder schwen­ken­den Arm. Komple­xer wird es, wenn Fluide, z.B. Hydrau­lik-Flüs­sig­kei­ten, unter hohem Druck hin- und herge­führt werden müssen, wenn man also paarige Dreh­durch­füh­run­gen braucht. Einflu­tige Durch­füh­run­gen nutzen oftmals axiale, mehr­flu­tige vorran­gig radiale Schnitt­stel­len zur Über­gabe der Medien. Als Dreh­durch­füh­rung bezeich­net man auch eine Vorrich­tung, die es ermög­licht eine mecha­ni­sche Dreh­be­we­gung durch eine Behäl­ter­wand hindurch zu über­tra­gen. Anwen­dun­gen liegen beispiels­weise in der Vakuum-Tech­nik.

Anwen­dung bei Werk­zeug­ma­schi­nen

Bei Werk­zeug­ma­schi­nen mit innen­ge­kühl­ten Werk­zeu­gen wird eine Einfüh­rung zum Trans­port des Kühl­schmier­mit­tels in die Werk­zeug­spin­del benö­tigt. Die größte Heraus­for­de­rung besteht darin, das Medium leck­frei bis zu 120.000 Umdre­hun­gen je Minute in die Spin­del zu brin­gen. Um eine opti­male Dicht­funk­tion der Einfüh­rung zu garan­tie­ren, ist es wich­tig, dass die Schläu­che span­nungs­frei ange­bracht sind. Auch an Dreh­ti­schen mit hydrau­li­schen Spann­vor­rich­tun­gen kommen mehr­ka­na­lige Dreh­durch­füh­run­gen zum Einsatz.

Quelle: Wiki­pe­dia

Scroll to Top